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Herrlicher Weitblick auf die Große Dhünntalsperre ©entdecker-greise
Herrlicher Weitblick auf die Große Dhünntalsperre ©entdecker-greise

Vom Altenberger Dom zur Großen Dhünntalsperre

| 3 Kommentare

Bei herrlichstem Sonnenwetter sind wir heute vom Altenberger Dom zur Großen Dhünntalsperre und natürlich wieder retour gewandert. Eine wunderschöne Strecke, mit diversen Einkehrmöglichkeiten und einem sagenhaften Ausblick auf die Dhünntalsperre.

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Altenberger Dom, einem der bedeutendsten Wahrzeichen des Bergischen Landes. Und weil heute einer meiner Wanderfreunde die Frage aufwarf … mit dem Bau des Altenberger Doms wurde um 1133 auf Geheiß des Grafen de Berge, für Mönche des Zisterzienserklosters Morimond/Burgund, begonnen. Da die vormals an diesem Standort beheimatete Burg der Herren de Berge bereits teilweise abgebrochen war, konnte diese für die Mönche nicht mehr genutzt werden. Einige Zeit später wurde der Klosterbau an dieser Stelle jedoch wieder aufgegeben und ins Dhünntal – seinem jetzigen Standort – verlegt, weil sich hier bessere Lebensbedingungen für die Mönche boten. Das heutige Kloster Altenberg oder der Altenberger Dom entstand in den darauffolgenden Jahren, in mehreren Bauabschnitten. Die Grafen hingegen zogen sich derweil auf ihren neuen Stammsitz, der Burg a. d. Wupper zurück.

Abwechslungsreiche Streckenführung rund um Altenberg ©entdecker-greise.de

Abwechslungsreiche Streckenführung rund um Altenberg ©entdecker-greise.de

Blick auf den Eifgenbach ©entdecker-greise.de

Blick auf den Eifgenbach ©entdecker-greise.de

Vorbei am Märchenpark halten wir uns zunächst links und wandern durch das schöne Eifgenbachtal, bis wir an eine kleine Holzbrücke kommen, die wir nach rechts schwenkend überqueren. Wir kreuzen die Altenberger Domstraße (L 101), gehen nach rechts ca. 100 m an der Straße entlang, überqueren diese und wandern dann Richtung Dhünntal aufwärts zur Dhünnatlsperre. Wer die Strecke lieber hier beginnen möchte (die Parkplätze am Altenberger Dom sind z. T. kostenpflichtig) kann hier kostenfrei den Wanderparkplatz Schöllerhof nutzen und den Rundwanderweg hier beginnen und enden lassen.

Wandern durch das Eifgenbachtal ©entdecker-greise.de

Wandern durch das Eifgenbachtal ©entdecker-greise.de

Der Eifgenbach ©entdecker-greise.de

Der Eifgenbach ©entdecker-greise.de

Winterliche Streuobstwiese ©entdecker-greise.de

Winterliche Streuobstwiese ©entdecker-greise.de

Weiter geht es zum imposanten Anwesen Maria in der Aue, einem Tagungshotel, in dessen Gastronomie auch Naturliebhaber jederzeit willkommen sind. Unterhalb von Maria in der Aue biegen wir rechts ab, wandern durch einen Torbogen über die Linnefe und lassen den Forstbetriebshof des Wupperverbandes linke Hand liegen. Nach einen steilen Anstieg haben wir einen herrlichen Blick auf die Große Dhünntalsperre, die wir rechts schwenkend über einen Privatweg erreichen.

Torbogen an der Linnefe ©entdecker-greise.de

Torbogen an der Linnefe ©entdecker-greise.de

Maria in der Aue ©entdecker-greise.de

Maria in der Aue ©entdecker-greise.de

Quelle im Dhünntal ©entdecker-greise.de

Quelle im Dhünntal ©entdecker-greise.de

Wir überqueren den Damm und wandern hinter der Talsperre rechts wieder in Tal hinab. Hier überqueren wir erneut die Dhünn, über eine kleine Holzbrücke und wandern nun rechts der Dhünn wieder Richtung Altenberg.

Mit ein wenig Glück kann man sogar eines der sehr seltenen und sehr scheuen kleinen Waldgespenster sehen ;-) ©entdecker-greise.de

Mit ein wenig Glück kann man sogar eines der sehr seltenen und sehr scheuen kleinen Waldgespenster sehen 😉 ©entdecker-greise.de

Lust bekommen die Strecke auch einmal zu erwandern? Mit unserem obligatorischen „Verlaufer“ beträgt die Wegstrecke ca. 15 km und ist uneingeschränkt zu empfehlen. Die Strecke ist abwechslungsreich und bietet wunderschöne Aussichten. Unterwegs findet man nette Einkehrmöglichkeiten und wer bei seiner Wanderung so ein Kaiserwetter erwischt, wie wir heute, für den bietet der Rundwanderweg ausgiebig Möglichkeiten, die eigene Wegzehrung an wunderschönen Rastplätzen zu genießen.

Dhünnthalsperre ©entdecker-greise.de

Dhünnthalsperre ©entdecker-greise.de

Wunderschöner Blick auf die Dhünntalsperre ©entdecker-greise.de

Wunderschöner Blick auf die Dhünntalsperre ©entdecker-greise.de

Ich wünsche Euch wie immer viel Spaß beim Nachwandern!

Und falls Ihr Lust auf weitere Wandervorschläge bekommen habt … die findet Ihr hier:

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von Monika
1 Kommentar

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Keine Kommentare

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Autor: Monika Baum

Ü40 und Reise-Greis(in), außerdem (Spät-)Entdecker(in) und Abenteurer(in) aus Leidenschaft

3 Kommentare

  1. Hui, das sieht nach einem schönen Sonntagsspaziergang aus. Schöne Strecke!

    Nur zu wenig Beeeeerrrggeeeee! 😉

  2. Pingback: Von Overath nach Much auf dem Bergischen Weg | Entdecker(g)reise

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